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Kita-Streiks: Scheele fordert Verdi zu Verhandlungen auf

Tarife Kita-Streiks: Scheele fordert Verdi zu Verhandlungen auf

Im Tarifstreit um höhere Einkommen der Kita-Beschäftigten hat Hamburgs Sozialsenator Detlef Scheele (SPD) die Gewerkschaft Verdi zu Verhandlungen aufgefordert.

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Detlef Scheele (SPD), Sozialsenator Hamburgs.

Quelle: Markus Scholz/Archiv

Hamburg. Der Konflikt könne nur am Verhandlungstisch gelöst werden, sagte Scheele am Donnerstag in der Bürgerschaft. Aufforderungen der Opposition, in dem Streit zu vermitteln, wies er zurück. Hier seien dem Senat die Hände gebunden. Ein Grundproblem des Tarifstreits sei, dass ein Abschluss fast bundesweit gelten würde, die Finanzkraft der Kommunen aber sehr unterschiedlich sei.

Ohnehin verdienten Erzieherinnen in Hamburg überdurchschnittlich, sagte Scheele. Zugleich sei Hamburg aber eines der Hauptstreik-Länder. Darum könnte es dazu kommen, dass ein bundesweiter Abschluss mit höheren Eingruppierungen in der Hansestadt überhaupt keine Wirkung für die Beschäftigten hätte. "Das wäre doch unschön."

Für die FDP-Fraktion forderte Daniel Oetzel, Eltern sollten in bestreikten Kitas die gezahlten Gebühren erstattet bekommen, um damit eventuell eine alternative Betreuung organisieren zu können. Sollte dies kurzfristig nicht möglich sein, müssten diese Gebühren nachträglich für die Ausstattung der Kitas eingesetzt werden.

dpa

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