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Kreis Ostholstein fordert Atempause für Gemeinden in Flüchtlingskrise

Migration Kreis Ostholstein fordert Atempause für Gemeinden in Flüchtlingskrise

Die Gemeinden des Kreises Ostholstein geraten bei der Unterbringung von Flüchtlingen zunehmend an ihre Grenzen. Bei einem Treffen der Bürgermeister und Amtsvorsteher am Freitag forderten sie, durch konsequente Abschiebung von Menschen ohne Aussicht auf Asyl und eine Begrenzung des Zuzugs nach Deutschland eine Atempause zu verschaffen.

Eutin. Das teilte der Kreis am Freitag mit. 

Landrat Reinhard Sager (CDU) kündigte an, angesichts der vom Land nach oben korrigierten Zahlen auch die Zuweisungsprognose für das Kreisgebiet zu korrigieren.  Dem Kreis Ostholstein sind nach Angaben einer Sprecherin seit Anfang dieses Jahres 1105 Flüchtlinge zugewiesen worden. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es etwa 500. Ostholstein hat rund 198 000 Einwohner.

dpa

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