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Kreuzfahrtterminal in Kiel als Flüchtlings-Notunterkunft

Migration Kreuzfahrtterminal in Kiel als Flüchtlings-Notunterkunft

Mehr als 200 Flüchtlinge haben in der Nacht zu Mittwoch das Kieler Kreuzfahrtterminal am Ostseekai als Notunterkunft genutzt. Feuerwehr und Hilfsorganisationen stellten im Fährterminal Betten auf und sorgten für die medizinische Versorgung von 228 Menschen, darunter 28 Kinder, teilte die Stadt Kiel mit.

Kiel. Zudem gab es warme Mahlzeiten für die Flüchtlinge.

Das Terminal kann nur bis Freitagnachmittag als Notunterkunft dienen, denn am Samstag machen in Kiel Kreuzfahrtschiffe fest. Was in der nächsten Woche passiert, sei noch offen: "Wir denken von Tag zu Tag", sagte ein Sprecher des Kieler Hafens.

In den vergangenen Tagen kamen Flüchtlinge so spät am Kieler Hauptbahnhof an, dass sie nicht mehr weiterreisen oder in eine Aufnahmeeinrichtung gelangen konnten. Zahlreiche Menschen übernachteten daher im Bahnhof, um dann weiterzureisen. Viele Flüchtlinge, die nach Kiel kommen, wollen mit Fähren nach Skandinavien.

Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) bedankte sich beim Seehafen für die Bereitstellung des Gebäudes sowie bei der Berufsfeuerwehr und den ehrenamtlichen Helfern für das nächtliche Engagement. "Kiel ist eine Stadt, in der Flüchtlinge willkommen sind", sagte Kämpfer.

dpa

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