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Alheit geht in die Offensive

Friesenhof Alheit geht in die Offensive

Sozialministerin Kristin Alheit (SPD), die durch die Affäre um die inzwischen geschlossene Jugendhilfeeinrichtung Friesenhof politisch unter Druck geriet, geht in die Offensive. Am Montag (16 Uhr) will sie sich vor der Presse zu dem laufenden Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Landtags äußern.

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Kristin Alheit wird sich zur Friesenhof-Affäre äußern.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Im Juni waren im Kreis Dithmarschen zwei „Friesenhof“-Heime für Mädchen mit Suchtproblemen oder krimineller Vergangenheit geschlossen worden, weil Fachpersonal fehlte und es Berichte über erniedrigende pädagogische Methoden gab. Derzeit laufen gegen mehrere frühere Mitarbeiter staatsanwaltschaftliche Ermittlungen, unter anderem wegen Körperverletzung und sexuellen Missbrauchs. Details der Affäre gerieten scheibchenweise an die Öffentlichkeit. Die Opposition hält der Heimaufsicht des Landes und Alheit als zuständiger Ministerin vor, zu spät und unzureichend im Fall Friesenhof reagiert zu haben. Alheit hat den Vorwurf von Missmanagement entschieden zurückgewiesen.

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Untersuchungsausschuss
Foto: Sie wollen Licht in die Heim-Affäre bringen (von links): Anita Klahn (FDP, stellvertretendes Mitglied), Wolfgang Dudda (Piraten), Wolfgang Kubicki (FDP-Fraktionschef), Katja Rathje-Hoffmann (CDU), Heike Franzen (CDU). Der Ausschuss hat insgesamt elf Mitglieder. Oppositionsführer Daniel Günther (CDU) ist nicht dabei.

Der Landtag lässt die Aufklärung der Heim-Affäre ruhig angehen. In seiner ersten Sitzung hakte der Parlamentarische Untersuchungsausschuss (PUA) am Dienstag in knapp einer Stunde nur einige Regularien ab. Die ersten Zeugen sollen in sechs Wochen befragt werden.

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