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Kubicki fürchtet Auswirkungen von Würzburger Tat

Kriminalität Kubicki fürchtet Auswirkungen von Würzburger Tat

Die Axt-Attacke in einem Regionalzug bei Würzburg wird nach Ansicht von FDP-Bundesvize Wolfgang Kubicki die Flüchtlingsdebatte in Deutschland verändern. "Das ist ein Brandbeschleuniger für die AfD und Pegida", sagte Kubicki am Dienstag. "Menschen sehen sich in ihrer Sorge, in ihrer Furcht bestätigt und werden entsprechend handeln."

Ein 17-Jähriger afghanischer Herkunft war am Montagabend mit einer Axt und einem Messer auf Fahrgäste in einem Regionalzug bei Würzburg-Heidingsfeld losgegangen.

Kiel. Vier Menschen wurden schwer und einer leicht verletzt.

Der Fall sei eine erste Bestätigung, dass man vor Angriffen fehlgeleiteter Menschen nirgendwo mehr sicher sei, sagte Kubicki. Nachahmungstaten seien zu befürchten. Verfassungsschutz und Polizei seien noch stärker gefragt als ohnehin schon. Denn: "Die Debatte in Deutschland wird sich verändern." Die Bereitschaft zur Aufnahme von Flüchtlingen werde hierzulande sinken.

An die Flüchtlinge gerichtet sagte Kubicki, Respekt sei keine Einbahnstraße. "Man muss bestimmte Prinzipien durchsetzen."

dpa

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