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Kühne: Fahrradstadt Hamburg ist "Schildbürgerstreich"

Verkehr Kühne: Fahrradstadt Hamburg ist "Schildbürgerstreich"

Der Logistik-Unternehmer und Mäzen Klaus-Michael Kühne (78) hat die Hamburger Radverkehrspolitik scharf kritisiert. "Die einseitige Politik zugunsten des Fahrrads halte ich für einen Schildbürgerstreich", sagte er dem "Hamburger Abendblatt" (Mittwoch) und fragte: "Sollen wir in Zukunft alles mit dem Fahrrad erledigen?" Für die Wirtschaft sei das Auto nach wie vor von entscheidender Bedeutung.

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Klaus-Michael Kühne.

Quelle: Ingo Wagner/Archiv

Hamburg. "Die Fahrradstadt wie eine Monstranz vor sich her zu tragen ist falsch." Dies schade auch dem Image der Stadt bei Unternehmern.

Besonders ärgert sich Kühne über den Umbau des Harvestehuder Wegs an der Außenalster. Er deutete an, dass er möglicherweise keinen Hotelneubau in der Nähe der neuen Fahrradstraße begonnen hätte, wenn er von dem Projekt vorher gewusst hätte. "Ich hätte mir es zumindest noch einmal überlegt", sagte der gebürtige Hamburger mit Wohnsitz in der Schweiz. Bereits vor einem halben Jahr hatte er die Fahrradstraße als "Alptraum" bezeichnet.

dpa

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