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Land beteiligt Betriebe an Kosten für Futtermittelkontrollen

Agrar Land beteiligt Betriebe an Kosten für Futtermittelkontrollen

Für reguläre Futtermittelkontrollen müssen die Betriebe in Schleswig-Holstein vom kommenden Jahr an bezahlen. Dies kündigte Landwirtschaftsminister Robert Habeck am Montag an.

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Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen).

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Kiel. "Die Futtermittelskandale der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass das staatliche Kontrollsystem gestärkt werden muss und die Wirtschaft in der Pflicht ist, sich daran zu beteiligen", erklärte der Grüne Politiker. Bisher fielen für die Unternehmen nur dann Gebühren an, wenn es einen konkreten Verdacht gab.

"Wir haben für die Gebühren ein System entwickelt, das nach Risikoklassen, Tätigkeitsprofil und Größe der Betriebe differenziert die Gebühren staffelt", erläuterte Staatssekretärin Silke Schneider. So würden kleine Betriebe nicht zu stark belastet. Die Gebühren seien angemessen und zumutbar. Die Höhe schwankt zwischen 170 Euro und 760 Euro je Inspektion. Das Landeslabor in Neumünster kontrolliert die Futtermittelunternehmen und deren Produkte. Die Zahl der analysierten Proben stieg von 673 im Jahr 2011 auf 866 im Jahr 2014. Der Kontrolle unterliegen rund 1000 Futtermittelunternehmen und auch landwirtschaftliche Betriebe, soweit sie Primärproduzenten von Futtermitteln sind. Betriebe, die weniger als 500 Tonnen Mischfutter im Jahr herstellen, sind ganz von der Gebühr ausgenommen.

dpa

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