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Land bietet Lübeck Einrichtung zur Flüchtlingsunterbringung an

Migration Land bietet Lübeck Einrichtung zur Flüchtlingsunterbringung an

Innenminister Stefan Studt (SPD) hat der Stadt Lübeck die vom Land verantworte Erstaufnahmeeinrichtung auf dem Lübecker Volksfestplatz als kommunale Flüchtlingsunterkunft angeboten.

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Lübecks Sozialsenator, Sven Schindler (SPD), spricht im Rathaus.

Quelle: Axel Heimken/Archiv

Lübeck. Das teilte das Innenministerium am Freitag mit. Auf dem Volksfestplatz sind nach Angaben des Innenministerium derzeit nur 126 von rund 1100 Plätzen belegt.

Die Stadt sei dankbar für  das Angebot und wolle es gerne annehmen, sagte Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) am Freitag. Er habe das Ministerium bereits um Details zu Kosten und Mietdauer der Container gebeten, sagte er. Zuvor hatten die "Lübecker Nachrichten" über das Angebot des Landes berichtet.

Derzeit leben in Lübeck noch mehr als 500 Flüchtlinge in gewerblichen Unterkünften und Turnhallen. Das Unterbringungskonzept der Hansestadt sehe vor, sie möglichst so unterzubringen, dass selbstständiges Wohnen und eine rasche Integration in den Alltag möglich ist, sagte Lübecks Sozialsenator Sven Schindler (SPD). Dazu gehörten neben einem Schlafplatz auch sanitäre Einrichtungen und eine Kochmöglichkeit, sagte er.

In dem Containerdorf auf dem Volksfestplatz gibt es keine Küche, das Essen müsste von einem Caterer angeliefert werden. Diese Kosten müssten in die Gesamtkalkulation der Kosten je Flüchtlingsplatz einbezogen werden, sagte Saxe. Er hoffe auf eine Einigung mit dem Land bis zur Sommerpause.  

dpa

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