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Land gibt 100 000 Euro in Publikationsfonds

Wissenschaft Land gibt 100 000 Euro in Publikationsfonds

Nachwuchswissenschaftler können ihre Arbeiten in Schleswig-Holstein künftig ohne eigenes finanzielles Risiko in sogenannten Open-Access-Plattformen veröffentlichen.

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Sozialministerin Kristin Alheit (SPD).

Quelle: Markus Scholz/Archiv

Kiel. Dafür stellt die Landesregierung für dieses Jahr erstmals 100 000 Euro zum Aufbau eines Publikationsfonds bereit. Der Fonds sei ein zentraler Baustein der "Open-Access-Strategie" der Landesregierung, teilte das Wissenschaftsministerium am Donnerstag mit. Damit solle ein freier Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen gewährleistet werden.

"Das ist ein weiteres Kernelement in unserer Digitalisierungs-Strategie für die Hochschulen", sagte Ministerin Kristin Alheit (SPD). "Bundesweit übernimmt Schleswig-Holstein damit eine Vorreiterrolle." Aus dem Fonds sollen Publikationsgebühren in "Open-Access"-Plattformen bis zu einer Höhe von jeweils maximal 2000 Euro beglichen werden. Die Mittel werden laut Ministerium pauschal zur Verfügung gestellt und können innerhalb der Hochschule auf Antrag vergeben werden. "Ich hoffe auf ein breites Interesse in der Forschung", sagte Alheit. Der freie Zugang zu Forschungsergebnissen soll weltweit den Austausch von wissenschaftlichen Daten verbessern. Bis 2020 sollen als Anschubfinanzierung vom Land jährlich 100 000 Euro in den Fonds fließen. Jede Hochschule bekommt einen eigenen Anteil. 100 000 Euro entsprechen etwa 40 bis 60 Anträgen im Jahr.

dpa

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