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Land plant weitere Erstaufnahmeeinrichtung in Kiel

Migration Land plant weitere Erstaufnahmeeinrichtung in Kiel

Kiel (dpa/lno) - In Kiel soll eine neue Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge mit rund 830 Plätzen entstehen. "Wir stehen mit der Stadt Kiel in intensiven Gesprächen und hoffen auf eine zeitnahe Umsetzung", sagte Innenminister Stefan Studt (SPD) am Dienstag in der Landeshauptstadt.

Den Plänen zufolge soll die Einrichtung im Gebäude des ehemaligen Wehrbereichskommandos Küste im Stadtteil Düsternbrook entstehen. Der Standort sei wegen der vorhandenen Infrastruktur für die Nutzung als Erstaufnahmeeinrichtung sehr geeignet, teilte das Innenministerium weiter mit.

Zunächst soll das bestehende Gebäude zur Erstaufnahmeeinrichtung mit 580 Plätzen ausgebaut werden. Die ersten Flüchtlinge können demnach frühestens am 15. Dezember einziehen. Ab Januar 2016 soll die Einrichtung dann mit 250 Containerplätzen erweitert werden.

Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) betonte, die Stadt sei sich ihrer Verantwortung bewusst, die hier Schutz suchenden Flüchtlinge gut aufzunehmen. Es sei richtig, dass das Land überall in Schleswig-Holstein weitere Erstaufnahmeeinrichtungen schaffe. Die Bürger sollen umfassend informiert werden. Kiel habe bewiesen, dass es sich auf eine gute Willkommenskultur verstehe. "Daher stellen wir uns auch dieser neuen Aufgabe", sagte Kämpfer.

dpa

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