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Land will 823 Wohncontainer loswerden

Migration Land will 823 Wohncontainer loswerden

Nach dem deutlichen Rückgang der Zahl der Flüchtlinge hat Schleswig-Holstein keine Verwendung mehr für 823 Wohncontainer. "Container, die wir nicht mehr brauchen, sollen einer sinnvollen Nutzung durch Kommunen oder durch gemeinnützige Vereine und Verbände zugeführt werden", sagte Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) am Donnerstag.

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Wohncontainer einer neuen Flüchtlingsunterkunft.

Quelle: Holger Hollemann/Archiv

Kiel. Die ursprünglich zum Stückpreis von 8000 bis 9000 Euro angeschafften mobilen Unterkünfte werden nun verschenkt. "Selbst wenn das Land keinen Kaufpreis erhält, ist die Abgabe wirtschaftlich, weil so Nebenkosten eingespart werden." Zuvor hatten Medien darüber berichtet.

Heinold verteidigte die Beschaffung der Container in hoher Stückzahl während der Flüchtlingskrise. "Da für uns nicht absehbar war, wie viele Flüchtlinge zu uns kommen, war es in der damaligen Situation richtig, ausreichend Vorsorge zu treffen." Es sei gut gewesen, dass in der kalten Jahreszeit angemessene Unterkünfte zur Verfügung gestanden hätten. "Jetzt hat sich die Situation geändert und darauf stellt sich das Land ein."

Die Container sind derzeit an den Standorten in Leck, Seeth und Boostedt zwischengelagert. Laut Finanzministerin gibt es bereits Anfragen für mehrere Hundert Container für die Nutzung in Schleswig-Holstein, beispielsweise durch Sportvereine.

dpa

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