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Landesbischof: Deutschland steht an historischer Schwelle

Regierung Landesbischof: Deutschland steht an historischer Schwelle

Aufgrund der starken Zuwanderung steht Deutschland nach Ansicht des Landesbischofs der Nordkirche, Gerhard Ulrich, an einer historischen Schwelle zum Übergang in ein anderes Land.

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Zuwanderung habe die Regionen weiterentwickelt, so Landesbischof Ulrich.

Quelle: Jens Büttner/Archiv

Schwerin. "Die, die zu uns kommen, werden dieses Land verändern", sagte Ulrich am Dienstag in Schwerin bei dem Forum "Perspektiven auf ein Land. Ländliche Räume - Zukunftsräume?" in Schwerin. "Sie werden uns verändern."

Ulrich erinnerte an fast 1000 Jahre Kirchen- und Kommunalgeschichte im Norden Deutschlands. Zuwanderung habe Regionen wie das heutige Mecklenburg-Vorpommern weiterentwickelt - zuletzt durch die Millionen Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie hätten das Land lebendiger und bunter gemacht und schwer gearbeitet, um sich und ihre Familien wieder in sichere Verhältnisse zu bringen.

"Mit ihrem Fleiß haben sie das Land maßgeblich mit aufgebaut und die Wirtschaft wieder zum Florieren gebracht", sagte der Landesbischof. Er gab zu bedenken, dass die Flüchtlinge, die an Europas Türen klopfen, nur ein kleiner Teil von vielen Millionen Flüchtlingen in aller Welt seien.

Bei der Fachtagung "Forum Ost" diskutierten auf Einladung des Evangelischen Verbandes Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt rund 80 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Kirche über die Entwicklung vor allem ländlicher Räume.

dpa

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