18 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
SPD will mit Sozialpolitik Wahl gewinnen

Landesparteitag SPD will mit Sozialpolitik Wahl gewinnen

Schleswig-Holsteins SPD will mehr Gewicht auf sozialpolitische Gerechtigkeit legen. Einstimmig beschloss ein Landesparteitag am Sonnabend das Positionspapier „Die Zeit ist reif - Mehr Gerechtigkeit wagen“. Es solle ein „Kompass für das Landtagswahlprogramm“ 2017 sein, sagte SPD-Landeschef Ralf Stegner am Sonnabend.

Voriger Artikel
Naturschutz-Reform erhitzt die Gemüter
Nächster Artikel
Atomkraftgegner demonstrieren in Brokdorf

 Parteichef Ralf Stegner (l-r), Ministerpräsident Torsten Albig und Gesundheits- und Sozialministerin Kristin Alheit (l-r) beim Landesparteitag der SPD in Kiel.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Kiel. Umfragewerte der Bundes-SPD von teilweise unter 20 Prozent zeigten deutlich, dass seine Partei wieder stärker für Gerechtigkeit in der Gesellschaft eintreten müsse.

Sonntagsfrage: Umfrage 2016
Create bar charts

 Außerdem will die Nord-SPD damit Einfluss auf die Debatte über das SPD-Bundestags-Wahlprogramm 2017 nehmen. Nach Ansicht der SPD muss unbefristete Beschäftigung bei fairer Bezahlung zum Regelfall werden. Außerdem kämpft die Partei um eine Bürgerversicherung für alle, flexiblere Regeln für das Renteneintrittsalter und gleiche Bildungschancen für alle.

Stegner zeigte sich zuversichtlich, dass die SPD im Land am 7. Mai 2017 mit mehr als 30 Prozent stärkste Partei werden könne. In Teilen müsse seine Partei dafür auch „andere Antworten liefern als in den letzten 15 Jahren“. Die SPD müsse die Alternative zur konservativen Union sein. In Schleswig-Holstein sei die Ausgangslage anders als im Bund. „Hier kämpfen wir ohnehin um Platz eins.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Politik 2/3