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Neue Schlick-Vereinbarung mit Hamburg

Umweltpolitik Neue Schlick-Vereinbarung mit Hamburg

Schleswig-Holstein strebt bis Ostern nächsten Jahres eine förmliche Entscheidung über die weitere Verklappung von Elbschlick aus Hamburg an. Zunächst sind für Dezember Gespräche der verantwortlichen Behörden geplant, sagte eine Sprecherin des Umweltministeriums in Kiel am Mittwoch.

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Die Landesregierung strebt bis Ostern eine Vereinbarung über die Verklappung des Hamburger Elbschlicks an.

Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa

Kiel/Hamburg. Dabei handelt es sich um die Hamburger Hafenbehörde, die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, Schleswig-Holstein und Niedersachsen, die sich zu den fachlichen Grundlagen austauschen werden, so die Sprecherin gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Dann folge eine abschließende Bewertung.

Schleswig-Holsteins Volumen fast erschöpft

Im Jahr 2008 hatte Schleswig-Holstein sich bereiterklärt, 6,5 Millionen Kubikmeter Elbschlick etwa 15 Kilometer südöstlich von Helgoland zu entsorgen. Das Volumen ist fast ausgeschöpft, so dass eine neue Lösung erforderlich wird. Auch für Schleswig-Holstein sei die freie Zufahrt zum Hamburger Hafen von hoher wirtschaftlicher Bedeutung, sagte Ministeriumssprecherin Nicola Kabel. Für eine neue Lösung würden alle Optionen nach ökologischen Kriterien geprüft.

Derzeit liegen sieben Varianten auf dem Tisch, darunter sind auch Orte in der westlichen Tide-Elbe und in der Außenwirtschaftszone, für die der Bund verantwortlich ist. „Für uns geht es darum, die Variante zu finden, die die geringsten negativen ökologischen Wirkungen in den sensiblen Naturräumen hätte“, sagte Kabel. Zu einer nachhaltigen Lösung gehöre auch, dass Hamburg Maßnahmen zur Reduzierung des Sedimentes und der Schadstoffe im Sediment ergreife. „Wir sind sicher, dass eine Lösung für Hamburg gefunden werden wird und dass sie die Ökologie, Wirtschaftlichkeit und politische Akzeptanz so weit wie möglich berücksichtigt“, sagte die Sprecherin.

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