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Landesregierung will Fracking stoppen

Erdgas-Abbau Landesregierung will Fracking stoppen

Die Regierung in Kiel will die umstrittene Fracking-Technik zum Abbau von Öl oder Erdgas dauerhaft über die Landesplanung untersagen.

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 Die Landesregierung will Fracking dauerhaft untersagen. In den USA - wie hier in Colorado - wird die umstrittene Methode zur Gewinnung von Erdgas- und Öl bereits genutzt.

Quelle: dpa

Kiel . Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) bekräftigt in der Antwort auf eine Kleine Anfrage des Piraten-Abgeordneten Patrick Breyer, die Absichten für den künftigen Landesentwicklungsplan zielten auf „dauerhaft geltende raumordnerische Festlegungen“, die nur den Abbau von Kohlenwasserstoffen ohne Fracking zulassen.

Die Regierung hatte 2014 ein befristetes raumordnerisches Verbot von Fracking verhängt. Das dauerhafte Verbot soll greifen, wenn 2016/17 der neue Landesentwicklungsplan steht. Pirat Breyer unterstützte am Montag das Vorhaben, bezweifelte aber, dass ein landesplanerisch begründetes Verbot vor Gericht Bestand hätte. Auch aus Sicht des Wissenschaftliche Dienstes könne ein dauerhaftes, umfassendes und landesweites Frackingverbot durch Raumordnung und Landesplanung kaum realisiert werden. Die Piraten fordern, ein Verbot über das Wassergesetz anzustreben. Bei Fracking wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien in den Boden gepresst. So entstehen im Gestein Risse, durch die Erdgas entweichen und über Rohre an die Oberfläche gelangen kann. Kritiker befürchten Gefahren für das Grundwasser.

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