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Schienen-Nahverkehr und Fehmarnbelt-Querung

Themen im Landtag Schienen-Nahverkehr und Fehmarnbelt-Querung

Ein Milliardenprojekt und kleine Bahntrassen: Verkehrsfragen werden die Landtagssitzung dominieren. Die Koalition will den öffentlichen Nahverkehr stärken und dazu ein Gesetz auflegen. Und wieder einmal rückt die Fehmarnbelt-Querung in den Blickpunkt.

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Der Landtag in Kiel befasst sich am Donnerstag auch mit dem Nahverkehr im Land.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Der Landtag in Kiel befasst sich am Donnerstag mit dem Nahverkehr im Land. Die Regierungsfraktionen von SPD, Grünen und SSW wollen die Angebote von Bussen und Bahnen ausbauen und besser miteinander vernetzen. Dazu liegt auch ein Gesetzentwurf vor, über den das Parlament in erster Lesung beraten wird.

Nach Regierungsangaben sind in Schleswig-Holstein werktags rund 150.000 Menschen mit dem Zug unterwegs. 190 Millionen Fahrgäste nutzen jährlich den Bus. Für den Ausbau der Angebote stehen dem Land zunehmend Mittel des Bundes zur Verfügung. Die Koalitionsfraktionen regen an, ein Sondervermögen anzulegen, um damit Mobilität und Innovation im Schienenverkehr zu fördern.

Ein weiteres Schwerpunktthema ist erneut der geplante Tunnel zwischen Fehmarn und der dänischen Insel Lolland. Zum Stand der Vorbereitungen hat die Regierung einen Bericht eingebracht. Angesichts von mehr als 12 000 Beschwerden hat sich das Projekt weiter verzögert. Mit der Eröffnung des Tunnels wird nicht vor 2028 gerechnet. Dänemark finanziert den über sieben Milliarden Euro teuren Tunnelbau allein. Deutschland muss die Straßen- und Schienenanbindung auf seinem Territorium bezahlen. Sie könnte 2,5 Milliarden Euro kosten. Naturschützer kritisieren das Vorhaben seit langem vehement und führen dafür sowohl ökologische als auch ökonomische Gründe an.

dpa

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Fehmarnbelt-Tunnel
Foto: Dänemark will den Fehmarnbelt-Tunnel komplett bezahlen, Deutschland muss den Anschluss sicherstellen.

Dieser Bauantrag ist ein ganz dickes Ding: 15 Aktenordner haben die dänischen Planer des Fehmarnbelt-Tunnels der deutschen Genehmigungsbehörde in Kiel übergeben. 12.600 Einwendungen waren zu berücksichtigen. Die Dänen drücken auf das Tempo.

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