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Landtagspräsident macht sich für Minderheiten stark

Minderheiten Landtagspräsident macht sich für Minderheiten stark

Schleswig-Holsteins Landtagspräsident Klaus Schlie hat sich in Berlin dafür eingesetzt, die Minderheitenpolitik des Landes und des Bundes enger miteinander zu verknüpfen.

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Klaus Schlie, Schleswig-Holsteins Landtagspräsident.

Quelle: Markus Scholz/Archiv

Berlin. Dafür habe er positive Signale erhalten, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Er besuchte unter anderem das Minderheitensekretariat, das die Interessen der Dänen in Südschleswig, der Friesen, der deutschen Sinti und Roma sowie der Lausitzer Sorben vertritt.

Beim Minderheitenbeauftragten der Bundesregierung, Hartmut Koschyk, sprach Schlie Anliegen der Minderheiten an. So schlagen die Sinti und Roma Gespräche darüber vor, ihre Minderheit in Deutschland unter staatsvertraglichen oder verfassungsrechtlichen Schutz zu stellen, wie in Schleswig-Holstein. Zudem sollten ihre historischen und kulturellen Hintergründe in die Lehrpläne der Länder aufgenommen werden, um eine höhere gesellschaftliche Akzeptanz für die Minderheit zu erreichen. Der Bund Deutscher Nordschleswiger wünscht sich, die 2011/2012 um 200 000 Euro gekürzten Investitionsmittel wieder zu erhöhen.

Seine Gesprächspartner in Berlin hätten großes Interesse daran bekundet, das gute Verhältnis zum Land und den Minderheiten weiter zu verbessern, sagte Schlie.

dpa

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