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Langner: Lange nichts über Vorgänge im Friesenhof gewusst

Soziales Langner: Lange nichts über Vorgänge im Friesenhof gewusst

Sozialstaatssekretärin Anette Langner hat vor dem Friesenhof-Untersuchungsausschuss erneut erklärt, über die Vorgänge in den Mädchenheimen erst kurz vor deren Schließung informiert worden zu sein.

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Sozialstaatssekretärin Anette Langner.

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Kiel. Auch seien ihr vorher keine besondere Vorkommnisse im Zusammenhang mit einem einzelnen Träger von Jugendhilfeeinrichtungen bekannt gewesen, sagte Langner am Montag. Die Friesenhof-Häuser in Dithmarschen waren Anfang Juni 2015 nach massiven Vorwürfen unter anderem wegen menschenunwürdiger Methoden im Umgang mit untergebrachten Mädchen geschlossen worden. Nach Ansicht der Opposition haben Heimaufsicht und Sozialministerium zu spät und unzureichend reagiert. Das Ministerium wies den Vorwurf stets zurück.

dpa

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Friesenhof-Affäre
Foto: In der Opposition spricht man von Vertuschung (v. li): Referent Emanuel Schach und Wolfgang Dudda (Piraten), Bernd Buchholz und Anita Klahn (FDP) sowie Volker Dornquast und Katja Rathje-Hoffmann.

Auf den letzten Metern bahnt sich richtiger Krach an: Die Vertreter von Regierungskoalition und Opposition haben am Montag im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) zur Dithmarscher Mädchenheimeinrichtung „Friesenhof“ Schlussfolgerungen vorgelegt, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

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