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Christian von Boetticher bereut nichts

Lolita-Affäre Christian von Boetticher bereut nichts

Nach der Kritik an seiner Beziehung zu einer Schülerin trat CDU-Spitzenpolitiker Christian von Boetticher vor vier Jahren von seinen Ämtern zurück. Im Rückblick bereut der Anwalt für Wirtschaftsrecht nichts.

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Christian von Boetticher war vor seinem Rücktritt Spitzenkandidat der Nord-CDU.

Quelle: Fabian Bimmer/dpa (Archiv)

Hamburg. Er galt als kommender Star seiner Partei, sollte Ministerpräsident werden — doch nach der öffentlichen Kritik an seiner Beziehung zu einer 16-jährigen Schülerin trat der schleswig-holsteinische CDU-Spitzenpolitiker Christian von Boetticher (44) vor vier Jahren von seinen Ämtern zurück. „No regrets!“, sagt er nun im Interview mit dem Magazin GALA (Ausgabe 23/15, erscheint am 28.05.2015). Die Beziehung, die zum abrupten Ende seiner politischen Karriere führte, bereue er nicht: „Jeder macht mal Sachen, die er rückblickend ein bisschen anders gemacht hätte. Aber das ist das Leben. Das Wichtigste ist, aufzustehen und weiterzumachen.“

In die Berufspolitik zurück will Christian von Boetticher nicht: „Am Ende hat mir der Rücktritt überhaupt nicht geschadet. Im Gegenteil. Mein Leben ist besser geworden. Wenn ich in die Politik gucke und mich frage, wer eigentlich freier in seinen Entscheidungen ist und wer die höhere Lebensqualität hat, dann bin ich mir sicher: Das bin ich." Mittlerweile arbeitet Christian von Boetticher in Hamburg in einer Kanzlei als Anwalt für Wirtschaftsrecht. Politisch ist er im Kreisverband seiner Partei aktiv.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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