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Mehr Geld für kulturelle Projekte mit Flüchtlingen

Kulturpolitik Mehr Geld für kulturelle Projekte mit Flüchtlingen

Theaterprojekte, Chorauftritte oder Breakdance-Unterricht: Nach dem Start Anfang 2016 will der Fonds "Freiräume!" auch in diesem Jahr wieder kulturelle Projekte mit Flüchtlingen in Hamburg unterstützen.

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Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD).

Quelle: Christian Charisius/Archiv

Hamburg. "Mit dem Start des Fonds wollten wir auch ein kulturpolitisches Signal setzen. Dass wir in Zusammenarbeit mit der Stadt bereits im zweiten Jahr noch mehr Kulturprojekte zur Integration von Geflüchteten fördern können, freut uns sehr", sagte Anja Paehlke von der Körber-Stiftung am Donnerstag in Hamburg. Die Stadt Hamburg unterstützt die Projekte mit 200 000 Euro, so dass insgesamt 400 000 Euro zur Verfügung stehen.

"Viele Kulturprojekte mit Geflüchteten können gestärkt, neue ins Leben gerufen und auch die Arbeit geflüchteter Künstlerinnen und Künstler kann sichtbarer gemacht werden", sagte Kultursenator Carsten Brosda (SPD). "Freiräume!" fördert Projekte mit Geflüchteten, die zeitnah umgesetzt werden und neue Impulse setzen. Genauso können bewährte Programme oder bereits durch den Fonds unterstützte Konzepte im Sinne der Nachhaltigkeit Förderung beantragen. Pro Projekt werden in der Regel zwischen 5000 und 15 000 Euro vergeben. Bewerben können sich Institutionen, Initiativen und Einzelpersonen aus dem Hamburger Stadtgebiet ab sofort in zwei Fristen zum 31. März und 31. Mai 2017.

dpa

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