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Mehr als 2000 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen

Soziales Mehr als 2000 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen

Für 2045 Kinder und Jugendliche haben die Hamburger Behörden im vergangenen Jahr vorläufige Schutzmaßnahmen veranlasst. Das sei ein Anstieg um fast zehn Prozent im Vergleich zu 2013, teilte das Statistische Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein am Freitag mit.

Hamburg. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) der in 2014 betroffenen Minderjährigen waren ohne Begleitung aus dem Ausland eingereist.

In 17 Prozent der Fälle waren die Eltern mit der Erziehung überfordert, in neun Prozent waren Integrationsprobleme im Heim oder in der Pflegefamilie Ursache für das Eingreifen der Behörden. Acht Prozent der Kinder und Jugendlichen hatten gravierende Probleme mit ihren Eltern, oder Vater und Mutter kamen untereinander nicht klar. In sieben Prozent der Fälle führten Anzeichen von Misshandlung zu einer Inobhutnahme.

Von den betroffenen jungen Menschen waren gut die Hälfte (51 Prozent) im Alter zwischen 16 und 18 Jahren, ein Viertel (26 Prozent) 14 bis 16 Jahre alt.

dpa

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