21 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Merkel setzt sich für U-Boot-Geschäft mit Indien ein

Rüstungsindustrie Merkel setzt sich für U-Boot-Geschäft mit Indien ein

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich einem "Focus"-Bericht zufolge während ihres Besuches zu Wochenbeginn in Neu-Delhi für ein U-Boot-Geschäft mit Indien eingesetzt.

Berlin. Die Chancen auf einen Abschluss stünden gut, berichtet das Magazin unter Berufung auf deutsche Regierungskreise. Indiens Premierminister Narendra Modi bestehe allerdings darauf, dass die Boote zum Teil in Indien gefertigt würden und am Ende unter "make in India" firmierten. Und: Schon bevor Indien den Deal besiegele, solle die Bundesregierung sondieren, ob der Bundessicherheitsrat den Export auch genehmigen würde.

Regierungssprecher Steffen Seibert sagte am Freitag in Berlin, er könne dazu keine Angaben machen. Grundsätzlich gelte: "Vor einer abschließenden Entscheidung berichten wir nicht." Er verwies auf strenge Standards bei Rüstungsexportgenehmigungen.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte sich bereits im Mai bei einem Besuch in Neu-Delhi für das Geschäft eingesetzt. Für die U-Boot-Produktion dürfte ThyssenKrupp Marine Systems mit Hauptsitz in Kiel im Rennen sein. Indien ist der größte Rüstungsimporteur der Welt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Anzeige
ANZEIGE
Mehr aus Nachrichten: Politik 2/3