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Ministerpräsident Albig besucht Friedenskindergarten in Jerusalem

Regierung Ministerpräsident Albig besucht Friedenskindergarten in Jerusalem

Freundschaft und Kontakte mit Israel ausgebaut: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig zieht eine positive Bilanz seines Besuchs im Heiligen Land. Am Freitagabend geht es zurück nach Deutschland.

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Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) kauft beim Besuch in Jerusalem Gewürze.

Quelle: Carsten Rehder

Jerusalem. Am letzten Tag seines Israelbesuchs hat Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig ein weiteres Versöhnungsprojekt besucht. Der SPD-Politiker informierte sich am Freitagmorgen in Jerusalem über die Arbeit des Friedenskindergartens im internationalen YMCA. Dort werden jüdische, christliche und muslimische Kinder gemeinsam betreut - jede Gruppe von jeweils einer arabisch und einer hebräisch sprechenden Erzieherin. Die Kinder sollen unbelastet von ethnischen oder religiösen Vorurteilen im Kindergarten aufwachsen. Zum Abschluss der dreitägigen Reise wollte sich Albig im Israel Museum die Qumran-Rollen, zu denen die ältesten biblischen Handschriften gehören, anschauen. Bereits am Vorabend hatte Albig eine positive Bilanz seines Besuchs gezogen. Es sei gelungen die Kontakte und Beziehungen zu Israel weiter auszubauen.

dpa

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Historie
Foto: Auch diese Gal-U-Boote des Typs "Dolphin" waren im israelischen Militär traditionell begehrt. Dieses befand sich 1999 auf dem Weg von HDW nach Israel.

Dass Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) diese Woche Israel besuchte, hat auch eine pikante historische Komponente. Schon vor der offiziellen Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel ab 1965 spielte Schleswig-Holstein für die militärische Aufrüstung Israels eine zentrale Rolle.

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