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Mutmaßlicher PKK-Funktionär kann mit Bewährungsstrafe rechnen

Prozesse Mutmaßlicher PKK-Funktionär kann mit Bewährungsstrafe rechnen

Ein in Hamburg angeklagter mutmaßlicher PKK-Funktionär kann voraussichtlich mit einer Bewährungsstrafe rechnen. Die Bundesanwaltschaft wirft dem 60-Jährigen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vor.

Hamburg. Sie forderte am Mittwoch vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts eine Strafe von einem Jahr und neun Monaten auf Bewährung, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Die Verteidigung sprach sich für eine Haftstrafe von einem Jahr und drei Monaten aus, ebenfalls zur Bewährung. Das Urteil soll am 25. November verkündet werden.

Unter dem Decknamen "Besir" soll der 60-Jährige zwischen August 2014 und März 2015 im Raum Bremen Spenden- und Beitragssammlungen zugunsten der verbotenen PKK geleitet haben. Er habe zudem Parteiveranstaltungen organisiert und sei als Streitschlichter im sozialen Leben der kurdischstämmigen Bevölkerung präsent gewesen. Von März 2015 bis zu seiner Verhaftung Ende Juni 2016 habe der 60-Jährige das PKK-Gebiet Kassel geleitet. Anfang August hatte dasselbe Gericht einen anderen Funktionär der kurdischen Arbeiterpartei zu drei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt.

dpa

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