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Mutmaßlicher PKK-Funktionär steht in Hamburg vor Gericht

Prozesse Mutmaßlicher PKK-Funktionär steht in Hamburg vor Gericht

Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen hat am Mittwoch vor dem Hamburger Oberlandesgericht ein Prozess gegen einen mutmaßlichen Funktionär der Arbeiterpartei Kurdistans PKK begonnen.

Hamburg. Die Bundesanwaltschaft wirft dem 46-jährigen Türken Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor. Er habe sich vor allem um Spenden und Mitgliedsbeiträge gekümmert und sichergestellt, dass genügend PKK-Anhänger zu Veranstaltungen kamen.

Der Angeklagte soll unter dem Decknamen "Kahraman" ("Held") von Januar bis Juni 2013 den PKK-Sektor Mitte in Nordrhein-Westfalen geleitet haben. Dann sei er bis Mitte 2014 für den Sektor Nord zuständig gewesen, zu dem neben Hamburg auch Kiel, Bremen, Berlin und Sachsen gehören, teilte das Gericht mit. Der 46-Jährige sitzt seit Ende August vergangenen Jahres in Untersuchungshaft. Das Gesetz sieht eine Höchststrafe von zehn Jahren vor.

dpa

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