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Schleswig-Holstein: AfD-Chefin wirft hin

Nach Lucke Rückzug Schleswig-Holstein: AfD-Chefin wirft hin

Der Führungswechsel in der Partei Alternative für Deutschland wird auch im Schleswig-Holsteinischen Landesverband Konsequenzen haben. Die Landesvorsitzende und Europaabgeordnete Ulrike Trebesius kündigte in einem Interview mit NDR 1 Welle Nord ihren Austritt aus der AfD an. Das wurde am Montag bekannt.

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Ulrike Trebesius zeigte sich überzeugt davon, dass ihr weitere Mitglieder des AfD Landesvorstandes folgen.

Quelle: Jan Köhler-Kaeß

Kiel. Trebesius zeigte sich überzeugt davon, dass ihr weitere Mitglieder des AfD Landesvorstandes folgen. Dies sei nicht mehr ihre Partei, sagte Trebesius. Sie sei in eine Partei eingetreten, die Alternativen zur jetzigen Politik formulieren wollte. Diese Partei habe dagegen mit den neuen Repräsentanten erklärt, dass sie systemkritisch sein und Totalopposition ausüben wolle.

Ehemalige Parteifreunde haben Trebesius inzwischen aufgefordert, auch ihr Mandat im Europaparlament niederzulegen.

Unterdessen hat Schleswig-Holsteins CDU-Landesvorsitzender Ingbert Liebing die AdD für überflüssig erklärt. "Die AfD hat in den vergangenen Tagen erneut eindeutig gezeigt, dass sie in der deutschen Parteienlandschaft nicht benötigt wird: Sie war von Beginn an inhaltlich und personell von gestern." Trebesius' Austritt sei "ein weiterer Dominostein, der im Rahmen der innerparteilichen Grabenkämpfe der AfD umkippt".

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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Bernd Lucke hatte auf dem AfD-Parteitag in Essen eine Niederlage erlitten.

Die AfD steht nach der Parteitagsniederlage ihres liberal-konservativen Flügels vor einer Austrittswelle. Zahlreiche Mitglieder in den Landesverbänden äußerten die Absicht, die Alternative für Deutschland (AfD) zu verlassen.

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