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Naturschutzbund: Keine Empfehlung für Olympia-Referendum

Olympia Naturschutzbund: Keine Empfehlung für Olympia-Referendum

Der Naturschutzbund Nabu will keine Empfehlung für das Olympia-Referendum am 29. November abgeben. Das habe der erweiterte Vorstand bei einer Sitzung am Donnerstagabend einstimmig beschlossen, teilte die Umweltorganisation am Freitag mit.

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Alexander Porschke, Vorsitzender des Nabu.

Quelle: Angelika Warmuth/Archiv

Hamburg. Angesichts der Chancen und Risiken der Bewerbung um die Sommerspiele 2024 sei das nicht möglich. "Für eine belastbare, gemeinsame Empfehlung zum Referendum gibt es noch zu viele Unklarheiten", sagte der Hamburger Nabu-Chef Alexander Porschke.

Am Dienstag hatte der Naturschutzbund eine Absichtserklärung für Nachhaltigkeit unterzeichnet, in der eine enge Zusammenarbeit mit Politik und Sport in ökologischen, ökonomischen sowie sozialen Fragen beschlossen wurde. "Mit der Vereinbarung haben wir eine wichtige Zusicherung, die es uns ermöglicht, noch vorhandene Defizite nicht nur zu benennen, sondern wirkungsvoll zu ihrer Beseitigung beizutragen", erklärte Porschke.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) dagegen hatte sich nicht an der Absichtserklärung beteiligen wollen. Die Umweltorganisation hat den Bürgern bereits empfohlen, eine Bewerbung abzulehnen.

dpa

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