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Aufnahmeheime sollen 2016 öffnen

Flüchtlinge Aufnahmeheime sollen 2016 öffnen

Ende nächsten Jahres sollen in Kiel, Flensburg und Lübeck in Nähe der Hochschulen neue Erstaufnahmeheime für jeweils 600 Flüchtlinge bezugsfertig sein. Die Gesamtzahl der Plätze werde so auf 3200 steigen, sagte Innenminister Stefan Studt (SPD) am Donnerstag.

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Ende nächsten Jahres sollen in Kiel, Flensburg und Lübeck in Nähe der Hochschulen neue Erstaufnahmeheime für jeweils 600 Flüchtlinge bezugsfertig sein.

Quelle: Axel Heimken/dpa

Kiel. Die Regierung geht davon aus, dass dann die neuen Asylbewerber im Jahresdurchschnitt wie angestrebt sechs Wochen in der Erstaufnahme sein können. Derzeit bleiben sie viel kürzer, was ihre Integration in Deutschland erschwert und die Kommunen, die sie aufnehmen, wegen fehlender Vorbereitungszeit vor große Probleme stellt.

Ab Herbst dieses Jahres wird es in Neumünster und Boostedt zusammen 1350 Erstaufnahme-Plätze geben. Die Regierung erwartet 2015 bis zu20 000 neue Flüchtlinge, nach 7600 im Vorjahr. Das Land plane die Erstaufnahme so, dass Organisation und Zusammenleben der Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern praktikabel und verträglich bleiben, sagte Studt. Die drei annähernd gleichen Einrichtungen in den weltoffenen Küstenstädten könnten jeweils eine Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und damit kurze Wege bieten. In den Hochschulstädten gebe es ein optimales Umfeld für die neuen Flüchtlinge. Später sollen in den Unterkünften Studenten wohnen.

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