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Nord-Politiker skeptisch gegenüber Alfa

Neue Lucke-Partei Nord-Politiker skeptisch gegenüber Alfa

Kritisch, zurückhaltend und schroff ablehnend – so reagieren Parteien in Schleswig-Holstein auf die neue Partei Alfa (Allianz für Fortschritt und Aufbruch) des einstigen AfD-Chefs Bernd Lucke.

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Auch im Norden in der Kritik: Die neue Partei "Alfa" des ehemaligen AfD-Gründers Bernd Lucke.

Quelle: Patrick Seeger/dpa

Kiel. „Ob Herr Lucke mit einer neuen Partei mehr Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten“, sagte für die CDU am Montag Landesparteivize Johann Wadephul. „Allerdings hat bereits die AfD gezeigt, dass reine Protestparteien nur eine kurzzeitige Erscheinung in der deutschen Parteienlandschaft sind.“ Ihnen fehle die Kontinuität und Stabilität einer breit verankerten Volkspartei.

„Herr Lucke sollte gleich noch ein paar weitere Parteien in Reserve gründen“, meinte FDP-Landeschef Heiner Garg. Der Nord-FDP sei es egal, was Lucke tut: „Es wird ohnehin zum Scheitern verurteilt sein.“ Für Ruth Kastner von den Grünen ist Alfa ein Rückschritt. „Lucke und seine Anhänger gehen mit riesen Schritten zurück in die 1980er Jahre, als der Neoliberalismus gerade Konjunktur hatte.“

Mit den Worten „Ob AFD, Weckruf oder ALFA (Allianz für Fortschritt und Aufbruch) es bleibt rechtspopulistischer Quark“, kommentierte SPD-Landeschef Ralf Stegner im Kurznachrichtendienst Twitter die Gründung. Generalsekretärin der neuen Partei ist die Europa-Abgeordnete Ulrike Trebesius aus Schleswig-Holstein.

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Der ehemalige Parteichef der AfD, Bernd Lucke, lässt sich nach Gründung der neuen Partei ALFA feiern. Lucke führt die Neugründung als Vorsitzender.

Die Partei gibt es erst wenige Stunden - da droht der Neugründung von AfD-Gründer Bernd Lucke bereits Ärger. Und zwar wegen ihres Namens: Alfa. Die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) will rechtliche Schritte wegen der gleichen Abkürzung prüfen.

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