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Bildungsministerin Ernst eröffnet Flüchtlingsschule

Neumünster Bildungsministerin Ernst eröffnet Flüchtlingsschule

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) hat am Montag in Neumünster die Flüchtlingsschule in der zentralen Erstaufnahmeeinrichtung des Landes eröffnet. „Mit dem Spracherwerb legen Flüchtlinge den Grundstein für Integration“, sagte Ernst bei der symbolischen Schlüsselübergabe.

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Bildungsministerin Britta Ernst (SPD,rechts ), überreicht einen symbolischen Schlüssel an Angelika Neth, Schulleiterin der Flüchtlingsschule in der Erstaufnahmeeinrichtung Neumünster zur Eröffnung der ersten Schulklasse.

Quelle: Bodo Marks/dpa

Neumünster. In Schleswig-Holstein gebe es schon am ersten Wohnort junger Flüchtlinge Unterricht – „das ist nicht in jedem Bundesland so“. Im Norden sei Schulunterricht in allen Erstaufnahmen vorgesehen. Die Ministerin besuchte auch den Schulstandort in der Erstaufnahme in Boostedt bei Neumünster. Beide Standorte bilden organisatorisch eine Schule mit acht Lehrer-Planstellen und Platz für insgesamt 170 Schüler. In Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) gibt es außerdem in den Osterferien an beiden Standorten Angebote zur situativen Sprachförderung („Sprachbad“) von Jugendlichen.

8000 jugendliche Flüchtlinge seien im vergangenen Jahr in Schleswig-Holstein bereits aufgenommen worden, sagte Ernst. „Land, Kommunen, mehr als 400 Lehrkräfte und viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer leisten dabei Großartiges.“ Besonders die frühzeitige sprachliche Förderung ermögliche es den Schülern, später in den Kommunen erfolgreich in den DaZ-Zentren (Deutsch als Zweitsprache) und dann in den Regelschulen mitzuarbeiten und Abschlüsse zu machen.

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