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Nicht alle Flüchtlinge mit Terroristen gleichsetzen

Terrorismus Nicht alle Flüchtlinge mit Terroristen gleichsetzen

Der Landesbischof der Nordkirche, Gerhard Ulrich, hat vor Fehlschlüssen und angstgetriebenen Überreaktionen wegen der Festnahme von drei terrorverdächtigen Syrern in Schleswig-Holstein gewarnt.

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Gerhard Ulrich spricht auf der 13. Synodentagung.

Quelle: Markus Scholz/Archiv

Kiel. "Es gibt keinen Grund, alle Flüchtlinge mit Terroristen gleichzusetzen", sagte Ulrich am Mittwoch in Kiel. Es bestehe die Gefahr, dass Ängste und Misstrauen in der Bevölkerung wachsen. Natürlich müsse genau hingeschaut werden, es kämen ja nicht nur Menschen guten Willens nach Deutschland. Entscheidend für Integration seien Begegnungen. Und diese seien der Hauptweg, um mit eigenen Ängsten umzugehen. "In diesem Bereich hat die Kirche einiges anzubieten", warb Ulrich für Angebote der Kirche, bei denen sich Einheimische und Flüchtlinge kennenlernen können.

Am Dienstag waren drei Männer mit syrischen Pässen im Alter von 17, 18 und 26 Jahren in Flüchtlingsunterkünften festgenommen worden. Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen sie wegen Terrorverdachts.

dpa

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