18 ° / 15 ° Regenschauer

Navigation:
Niedrige Numerus-Clausus-Schranke in Schleswig-Holstein

Hochschulen Niedrige Numerus-Clausus-Schranke in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein hat auch im Wintersemester 2016/17 im Bundesländervergleich geringe Numerus-Clausus (NC)-Quoten. Nur 31,7 Prozent der Studiengänge im nördlichsten Bundesland unterliegen örtlichen Zulassungsbeschränkungen, wie aus einer Auswertung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hervorgeht.

Voriger Artikel
Hafen erhält 100 Millionen Euro aus Hamburger Haushalt
Nächster Artikel
Senat beschließt Entwurf für Doppelhaushalt

Weniger Numerus-Clausus-Fächer an Bayerns Hochschulen.

Quelle: Jochen Ecke/Archiv

Kiel/Gütersloh. Bundweit liegt die Quote bei 41,5 Prozent. Die im Ländervergleich höchsten NC-Quoten gibt es in Hamburg (72,3 Prozent), Bremen (60,8) und Saarland (60,2) - hier sind also mindestens sechs von zehn Studiengängen nicht frei zugänglich.

Überdurchschnittlich hoch sind nach Angaben von CHE die Quoten allerdings in den Bachelorstudiengängen an Schleswig-Holsteins Hochschulen. 54,9 Prozent der Bachelor-Studiengänge unterliegen einer örtlichen Zulassungsbeschränkung, bundesweit sind es 47,6 Prozent. In den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften finden sich im Norden kaum Bachelor-Studiengänge ohne Beschränkung: Die NC-Quote liegt bei mehr als 90 Prozent. Bundesweit ist in diesen Fächern mehr als jeder zweite Studiengang NC-begrenzt (58,2 Prozent). Sehr niedrige Quoten sind dagegen unter den Master-Studiengängen (14,7 Prozent) in Schleswig-Holstein zu verzeichnen (Bund: 35,5).

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Politik 2/3