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Noch keine heiße Spur nach Attacke auf Bürgermeister

Kriminalität Noch keine heiße Spur nach Attacke auf Bürgermeister

Nach der Knüppelattacke auf den Oersdorfer Bürgermeister Joachim Kebschull ermittelt die Polizei weiterhin in alle Richtungen. Eine heiße Spur gebe es in dem Fall noch nicht, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Der 61-Jährige befindet sich auf dem Weg der Besserung.

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Bürgermeister Joachim Kebschull. Foto: OeWV/dpa

Oersdorf. Laut Vize-Bürgermeister Hans-Herrmann Gravert will Kebschull noch in dieser Woche seine Arbeit wieder aufnehmen. Kebschull habe in einem Telefonat gesagt, er habe bei dem Angriff am Donnerstagabend eine leichte Gehirnerschütterung erlitten.

Es ist nach wie vor unklar, ob es sich bei dem Vorfall in der vergangenen Woche um eine fremdenfeindliche Tat handelt. Es hatte vor der Attacke Drohbriefe gegeben, die sich auf einen inzwischen verworfenen Plan bezogen, Flüchtlinge in einem Haus im Dorf unterzubringen.

Ein Unbekannter hatte Kebschull am Donnerstagabend mit einem Knüppel oder Kantholz vor einer Ausschusssitzung der Gemeinde im Kreis Segeberg niedergeschlagen. Zuvor waren an den 61-Jährigen bereits rassistische Parolen und Bombendrohungen gerichtet worden, sechs Polizisten mussten die Sitzung sichern. Dabei sollte es auch um die Zukunft eines alten Bauernhauses gehen, in dem nach mittlerweile verworfenen Plänen auch Flüchtlinge unterkommen sollten.

dpa

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