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Nord-Regierungschefs beraten in Schwerin über Flüchtlinge

Regierung Nord-Regierungschefs beraten in Schwerin über Flüchtlinge

Schwerin (dpa) - Die Flüchtlingsdebatte wird auch das Treffen der norddeutschen Regierungschefs kommende Woche in Schwerin bestimmen. Die Ministerpräsidenten aus Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie die Bürgermeister von Bremen und Hamburg wollen dabei über die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt beraten.

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Erwin Sellering (SPD).

Quelle: Jens Büttner/Archiv

Das teilte die Staatskanzlei in Schwerin am Freitag mit. Mit dabei sei auch das Unternehmerkuratorium Nord.

Gastgeber Erwin Sellering (SPD) hatte mehrfach auf die zentrale Bedeutung einer zügigen Arbeitsvermittlung verwiesen. "Das Wichtigste ist, dass die Menschen in Arbeit kommen", betonte er. Doch dürfe dies nicht zu Lasten Einheimischer gehen und auch nicht zu Lohndrückerei führen. In mehreren Veranstaltungen hatten Unternehmer im Norden ihre Bereitschaft bekundet, bei der Suche nach Fachkräften Flüchtlinge einzubeziehen. Doch müssten diese durch staatlich finanzierte Sprachkurse und Praktika gut vorbereitet werden, hieß es.

Bei dem turnusmäßigen Treffen am 4. März wollen die Nord-Regierungschefs auch über ihre Zusammenarbeit in der Energie- und Verkehrspolitik reden. Die Länder eint ihr Streben nach einem konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien und leistungsfähigen Hinterlandanbindungen der Häfen. Mitte März soll der Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans vorgelegt werden, der die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur für die nächsten 15 Jahre festlegt.

dpa

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