18 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Norddeutsche Küstenländer kooperieren bei Telefonüberwachung

Innere Sicherheit Norddeutsche Küstenländer kooperieren bei Telefonüberwachung

Die norddeutschen Küstenländer wollen bei der Telefonüberwachung ab 2020 mit einem zentralen Rechenzentrum kooperieren. Das Kabinett der niedersächsischen Landesregierung stimmte am Dienstag in Hannover dem Entwurf eines Staatsvertrags zu, der die länderübergreifende Datenüberwachung zum Ziel hat.

Voriger Artikel
Kubicki rechnet mit schweren Zeiten für die Kanzlerin
Nächster Artikel
Senat will Menschen in prekärer Wohnsituation helfen

Die Länder einigten sich 2008 auf die Zusammenarbeit bei der Telefonüberwachung.

Quelle: J. Büttner/Archiv

Hannover. Neben Niedersachsen sind auch Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein an der Kooperation beteiligt. Bislang ist jedoch noch nicht klar, wo das neue Rechenzentrum gebaut werden soll. Bereits 2008 hatten sich die norddeutschen Länder auf die Zusammenarbeit geeinigt.

Mit dem neuen Rechenzentrum sollen die Behörden im Bedarfsfall schneller technisch in der Lage sein, Telefone zu überwachen. Der länderübergreifende Zusammenschluss soll zudem den einzelnen Ländern helfen, Kosten einzusparen, da die teuren Techniken und das Know-how gebündelt genutzt werden können. Mit der geplanten Einrichtung des Rechenzentrums würden keine neuen Eingriffsbefugnisse für die Polizei geschaffen, hieß es in der Mitteilung.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Politik 2/3