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Nordfriesische Inseln: Offshore-Windparks besser absichern

Kommunen Nordfriesische Inseln: Offshore-Windparks besser absichern

Die Insel- und Halligkonferenz hat Offshore- Windparkbetreiber zu einem besseren Katastrophenschutz aufgefordert. Die Energieunternehmen sollten sich zusammenschließen, um besser und schneller reagieren zu können, wenn ein Schiff mit einer der Windkraftanlagen kollidiert, sagte der Vorsitzende der Insel- und Halligkonferenz, Manfred Uekermann, am Donnerstag bei der Tagung seines Vereins auf Helgoland.

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Windparkbetreiber sollen Katastrophenschutz bereitstellen.

Quelle: I. Wagner/Archiv

Helgoland. Die Unternehmen sollten ein gemeinsames Sicherheitskonzept erarbeiten sowie Rettungshubschrauber und Notfallschiffe vorhalten. In dem Verein sind 27 Kommunen der nordfriesischen Inseln und Halligen sowie Helgoland organisiert.

Im Zuge der Energiewende wachse die Zahl der Windanlagen im Meer, hieß es. Dadurch steige die Wahrscheinlichkeit einer Kollision. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) als Genehmigungsbehörde sehe erst dann die Notwendigkeit für Windparkbetreiber, zusätzliche Schlepper bereitzustellen, wenn sich eine Wahrscheinlichkeit von mehr als einer Kollision pro 100 Jahren ergeben würde.

"Das sehen wir äußerst kritisch", sagte Uekermann. "Einen Unfall in Kauf zu nehmen, obwohl das Risikopotenzial gesehen wird, ist unverantwortlich." Hier gehe es um die Gefahr von Umweltverschmutzungen durch Schiffe oder Tanker, die bei einem Zusammenstoß mit einer Windanlage Leck schlagen könnten. Schlepper könnten im Notfall manövrierunfähige Schiffe an den Haken nehmen.

dpa

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