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Nordfrieslands Krankenhaus-Standorte auf dem Prüfstand

Gesundheit Nordfrieslands Krankenhaus-Standorte auf dem Prüfstand

In Nordfriesland stehen die Krankenhaus-Standorte Husum, Niebüll, und Tönning auf dem Prüfstand. Um die Wirtschaftlichkeit des Klinikums Nordfriesland sicher zu stellen, schlägt ein am Dienstag in Husum vorgestelltes Gutachten gravierende Veränderungen vor.

Husum. So müsste zum Beispiel Tönning unter anderem die stationäre Versorgung mit bislang 29 Betten aufgeben und zu einem medizinischen Versorgungszentrum für ambulante Behandlungen werden, teilte Kreissprecher Hans-Martin Slopianka mit.

In Niebüll sollten dem Gutachten zufolge die gynäkologische Abteilung samt Geburtshilfe sowie die Hals-Nasen-Ohren-Abteilung geschlossen werden. Außerdem sollte die Chirurgie in eine Tages-Chirurgie mit Anschluss an ein medizinisches Versorgungszentrum umgewandelt werden. Laut Gutachten sollten stattdessen die geriatrischen Kapazitäten ausgebaut werden.

Die in Tönning und Niebüll wegfallenden Angebote sollten danach in Husum als größtem der Standorte aufgenommen werden. Dort sollten jedoch die Neurochirurgie- und die Physiotherapie-Abteilung geschlossen werden, falls diese weiterhin nicht kostendeckend arbeiten. Die politischen Gremien werden jetzt über das Gutachten beraten, sagte Slopianka.  

dpa

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