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Objekte von Islamisten-Netzwerk im Norden durchsucht

Extremismus Objekte von Islamisten-Netzwerk im Norden durchsucht

Einsatzkräfte haben im Rahmen einer Großrazzia in zehn Bundesländern am Dienstagmorgen auch fünf Objekte in Schleswig-Holstein durchsucht. "Durchsucht wurde in Lübeck, Neumünster, Pinneberg und Wahlstedt (Kreis Segeberg)", sagte ein Sprecher des Innenministeriums.

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Objekte von Islamisten-Netzwerk im Norden durchsucht.

Quelle: Christian Charisius/Archiv

Kiel/Berlin. Außerdem stellten die Beamten eine Verbotsverfügung zu. "Festnahmen gab es dabei nicht."

Das Kieler Innenministerium wollte auf Nachfrage keine nähere Angaben zu den durchsuchten Wohnungen und Büros von Organisatoren und Anhängern der radikal-salafistischen Vereinigung "Die wahre Religion" machen. An dem Einsatz waren im Norden etwa 30 Beamte beteiligt. Innenminister Stefan Studt (SPD) wollte sich zu den Aktionen am Mittag (12.30 Uhr) in Kiel äußern.

Hunderte Polizisten durchsuchten nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen bundesweit insgesamt mehr als 200 Wohnungen und Büros von Organisatoren und Anhängern der Vereinigung "Die wahre Religion". Sie steht hinter umstrittenen Koran-Verteilaktionen in deutschen Städten. Schwerpunkte waren Hessen mit knapp 65 Durchsuchungen sowie Nordrhein-Westfalen und Bayern.

Salafisten vertreten einen am Koran orientierten besonders konservativen Ur-Islam, lehnen westliche Demokratien ab und wollen eine Ordnung mit islamischer Rechtsprechung, der Scharia.

dpa

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