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Bürgermeister will Dienstag wieder arbeiten

Attacke in Oersdorf Bürgermeister will Dienstag wieder arbeiten

Der bei einer Knüppelattacke verletzte Oersdorfer Bürgermeister Joachim Kebschull will am Dienstag wieder seine Arbeit antreten. Das habe er in einem Telefonat erklärt, sagte der stellvertretende Bürgermeister Hans-Herrmann Gravert am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur.

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Joachim Kebschull will am Dienstag wieder den Gemeindevorsitz einnehmen.

Quelle: Nicole Scholmann

Oersdorf. Kebschull habe wohl eine leichte Gehirnerschütterung bei dem Angriff am Donnerstagabend erlitten.

Ob es sich um eine fremdenfeindliche Tat handelte, war weiter unklar. Es hatte vor der Attacke Drohbriefe gegeben, die sich auf einen inzwischen verworfenen Plan bezogen, Flüchtlinge in einem Haus im Dorf unterzubringen. Vize-Bürgermeister Gravert schloss nicht aus, dass jemand einen privaten Groll gehegt habe und die Fremdenfeindlichkeit nur vorgeschoben sei. Auch die Polizei hatte immer wieder betont, dass sie in alle Richtungen ermittle.

dpa

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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Nach Angriff am Donnerstag
Foto: Einsam liegt das Wohnhaus der Familie Kebschull an der Straße Am Sandberg. Bürger haben Blumensträuße vor der Tür abgelegt. Joachim Kebschull und seine Familie werden erst in ein paar Tagen nach Oersdorf zurückkommen.

Der attackierte Bürgermeister Oersdorfs, Joachim Kebschull, ist am Sonnabend aus dem Krankenhaus entlassen worden und hat sich mit seiner Familie zunächst an einen unbekannten Ort zurückgezogen. „Die Familie braucht Ruhe und muss sich erstmal von dem Schock erholen“, sagte Ute Grommes.

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