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Onlineportal für Anfragen zum Verlauf von Leitungen im Boden

Kommunen Onlineportal für Anfragen zum Verlauf von Leitungen im Boden

Wasserrohre, Gasleitungen oder Telefonkabel - wer bislang in Hamburg etwa für den Bau eines Hauses in den Untergrund graben wollte, musste vorher dutzende Netzbetreiber einzeln nach möglichen im Boden verlegten Leitungen befragen.

Hamburg. Durch das System "Elbe+" soll dies nun mit wenigen Mausklicks erledigt sein, wie die Baubehörde am Dienstag mitteilte. "Elbe+ steht für unser neues Onlineportal zur elektronischen Bearbeitung von Leitungsanfragen", sagte Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD). Gedacht sei es für Bauunternehmen, Planungsbüros oder Architekten, die dort nach einer Registrierung kostenlos Anfragen stellen könnten.

Neben einer besseren Koordinierung von Bauarbeiten soll durch das System auch die Zahl der immer wieder von Baggern verursachten Leitungsschäden reduziert werden. Es gebe zwar keine konkreten Zahlen für Hamburg, sagte Stapelfeldt. Bundesweit würden jedoch jedes Jahr rund 200 000 derartige Unfälle mit einer Schadenssumme in Höhe von rund 200 Millionen Euro gezählt. Neben den großen Netzbetreibern etwa für Strom, Gas und Wasser seien inzwischen mehr als 20 weitere Unternehmen beteiligt. Weitere 20 vornehmlich kleine Netzbetreiber würden bis Ende des Jahres noch einmal um ihre Mitarbeit gebeten.

dpa

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