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Opfer von Prügelattacke: Angriff war religiös motiviert

Prozesse Opfer von Prügelattacke: Angriff war religiös motiviert

Der Angriff auf einen christlichen Iraner in einer Hamburger Flüchtlingsunterkunft hatte nach Darstellung des Opfers einen eindeutig religiösen Hintergrund. Bereits zwei Tage vor der Tat im vergangenen Oktober habe ihn der Afghane als Ungläubigen beschimpft und gedroht, ihn umzubringen, sagte der 24-Jährige in einer richterlichen Vernehmung am 6. Mai in Bielefeld.

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Der wegen versuchten Totschlags Angeklagte sitzt in Hamburg im Landgericht.

Quelle: Daniel Bockwoldt

Hamburg. Das Protokoll der Vernehmung wurde am Dienstag im Prozess gegen den Afghanen vor dem Hamburger Landgericht verlesen. Bei der Tat am 18. Oktober habe der Angreifer ihm unvermittelt mit einem Teleskopschlagstock auf den Kopf geschlagen und dabei immer wieder "Allahu akbar!" (Gott ist groß!) geschrien.

Der bei dem Angriff schwer verletzte Iraner hat Deutschland inzwischen verlassen und ist vermutlich in sein Heimatland zurückgekehrt. Der Afghane ist wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Er hat die Tat bestritten.

dpa

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