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Ostküstenleitung am Oldenburger Graben als Erdkabel geplant

Alternativ-Energien Ostküstenleitung am Oldenburger Graben als Erdkabel geplant

Landesumweltminister Robert Habeck (Grüne) hat am Dienstag in Eutin einen weiteren Abschnitt der geplanten Ostküsten-Stromleitung vorgestellt. Auf dem Abschnitt zwischen den Orten Göhl und Sebent im Kreis Ostholstein soll die 380-KV-Leitung auf einer Strecke von gut vier Kilometern Länge unterirdisch geführt werden - unter dem Naturschutzgebiet Oldenburger Graben hindurch.

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Habeck stellt einen weiteren Abschnitt der Ostküsten-Stromleitung vor.

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Eutin. Das entlaste Anwohner von weiterer Infrastruktur und diene zugleich dem Vogelschutz in einem sensiblen Gebiet, sagte Habeck.

Insgesamt hatte der Netzbetreiber Tennet im nördlichen Teil der Ostküstenleitung drei Streckenabschnitte für eine Erdverkabelung geprüft. Im Ergebnis komme solch eine Verlegung jedoch nur bei Göhl infrage, sagte Habeck. Im südlichen Abschnitt der Leitung zwischen Bad Segeberg und Lübeck soll die Wechselstromleitung bei Henstedt-Ulzburg und bei Kisdorferwohld unterirdisch verlegt werden.

Anfang dieses Jahres hatte die Bundesregierung die Ostküstenleitung als Pilotstrecke für eine Teil-Erdverkabelung ausgewiesen. Durch die Leitung vom Kreis Segeberg über Lübeck bis in den Kreis Ostholstein soll Windstrom aus Schleswig-Holstein nach Süddeutschland transportiert werden. Der Bau soll 2018 beginnen.

dpa

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