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Papst nimmt Rücktritt von Hamburger Weihbischof Jaschke an

Kirche Papst nimmt Rücktritt von Hamburger Weihbischof Jaschke an

In zahlreichen TV-Talkshows verkörperte er das Gesicht der katholischen Kirche und stellte sich unbequemen Diskussionen. Jetzt schickt der Papst Hamburgs Weihbischof Jaschke in den Ruhestand.

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Weihbischof Hans-Jochen Jaschke.

Quelle: Maja Hitij/Archiv

Hamburg. Papst Franziskus hat das Rücktrittsgesuch des Hamburger Weihbischofes Hans-Jochen Jaschke angenommen. Das sei am Samstag in einem Gottesdienst im Hamburger St. Marien-Dom bekanntgegeben worden, in dem das Erzbistum den 75. Geburtstag Jaschkes gefeiert habe, teilte das Erzbistum in Hamburg mit.

Erzbischof Stefan Heße würdigte Jaschke in dem Gottesdienst als einen Bischof, der bei den Menschen sei, ihren Alltag kenne und teile. Für die unbequemsten Themen habe er in Talkshows gesessen und der Kirche ein Gesicht gegeben. Er habe sich den Fragen gestellt, die den Menschen unter den Nägeln brennen. "Nicht zuletzt das hat dich zum bekanntesten Weihbischof Deutschlands gemacht", sagte der Erzbischof.

Der evangelische Landesbischof Gerhard Ulrich dankte Jaschke für das gemeinsame, leidenschaftliche Engagement für die Ökumene. Auch Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hob in seinem Grußwort hervor, Jaschke stehe für die Gesprächsfähigkeit der katholischen Kirche.

Jaschke war nach Angaben des Erzbistums seit 1989 Weihbischof, zunächst im Bistum Osnabrück, seit 1995 im neu errichteten Erzbistum Hamburg. Am 29. September ist er 75 Jahre alt geworden und hat damit die Altersgrenze für katholische Bischöfe erreicht.

dpa

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