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"Die FDP ist wieder aus dem Loch geklettert"

Parteivize Kubicki: "Die FDP ist wieder aus dem Loch geklettert"

Parteivize Kubicki sieht die FDP nach dem Bundestags-Aus wieder im Angriffsmodus. Nach der Häme vergangener Jahre sei es wieder chic, sich zu den Liberalen zu bekennen. Die Umfragen zu den kommenden Landtagswahlen sorgen ihn nicht.

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FDP-Vize Wolfgang Kubicki sieht seine Partei nach ihrem Ausscheiden aus dem Bundestag jetzt wieder im Aufschwung.

Quelle: Carsten Rehder/dpa (Archiv)

Kiel. FDP-Vize Wolfgang Kubicki sieht seine Partei nach ihrem Ausscheiden aus dem Bundestag jetzt wieder im Aufschwung. „Ich mache mir deshalb um die FDP im Moment nur noch relativ wenig Sorgen, auch wenn das Endziel noch nicht erreicht ist“, sagte Kubicki. Die Partei sei mittlerweile deutlich weiter als es nach dem Berliner Aus 2013 zunächst zu erwarten gewesen sei.

Natürlich habe es innerhalb der Partei einen Selbstfindungsprozess geben müssen, der nun aber abgeschlossen sei. „Wir können feststellen, dass die Häme des vergangenen Jahres vollkommen vorbei ist. Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens — Wirtschaftsführer aber auch Leute aus dem Showbereich — bekennen sich wieder offen zur FDP“, sagte Kubicki. Die Liberalen spürten massive Unterstützung von Verbänden, Vereinen und Organisationen.

„Und wir sind die Partei, die 2015 die meisten Großspenden erhalten hat“, sagte Kubicki. Offensichtlich gebe es in Deutschland wieder ein großes Interesse daran, der FDP wieder politische Bedeutung zu geben. Nach wie vor steige zudem die Zahl der Parteimitglieder an.

"2017 ganz sicher im Bundestag"

„Wir werden wieder ernst genommen“, sagte Kubicki. Zuversichtlich zeigte sich der schleswig-holsteinische FDP-Fraktionschef auch mit Blick auf die drei Landtagswahlen im März in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Umfrageergebnisse seien „wie Schall und Rauch“. In Schleswig-Holstein habe seine Partei noch zwei Monate vor der Landtagswahl 2012 bei zwei Prozent gelegen, bei der Wahl seien es dann 8,2 Prozent geworden.

„Ich bin mir sicher, dass wir in allen drei Ländern im März besser abschneiden als in Bremen, wo die FDP bei 6,6 Prozent lag“, sagte Kubicki. In Sachsen-Anhalt könne das Ergebnis sogar über dem der Hamburger Bürgerschaftswahl (7,4 Prozent) liegen. „In Hamburg und Bremen wurde auch gesagt, die FDP werde es nicht in die Parlamente schaffen. Am Ende sei es in Bremen das beste Ergebnis seit 25 Jahren und in Hamburg seit 40 Jahren geworden.“ Er sei deshalb „guten Mutes“.

2017 werde die FDP ganz sicher auch wieder in den Bundestag einziehen, sagte Kubicki voraus. „Ich kenne keinen Meinungsforscher mehr, der sagt, dass die Liberalen nicht im nächsten Bundestag sitzen.“

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