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Zurück aus dem Türkei-Einsatz

„Patriot“-Waffensysteme Zurück aus dem Türkei-Einsatz

Mit der Ankunft der „Britannia Seaways“ in Norddeutschland ist der „Patriot“-Einsatz der Bundeswehr in der Türkei zu Ende gegangen. Knapp 150 Container, mehr als 170 Kraftfahrzeuge und die „Patriot“-Startgeräte kamen mit dem Schiff am Mittwoch in Lübeck-Travemünde an, wie das Kommando Streitkräftebasis der Bundeswehr mitteilte.

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Drei Jahre lang hatten die Bundeswehr-Soldaten mit ihren Luftabwehrraketen die Türkei vor Angriffen aus Syrien geschützt.

Quelle: Bernd Wüstneck/dpa

Lübeck. Ab Mittag machten sich die Soldaten des Flugabwehrraketengeschwaders 1 mit ihrer Ausrüstung auf den Weg zurück in die Kasernen in Sanitz und Bad Sülze in Mecklenburg-Vorpommern sowie in Husum in Schleswig-Holstein. Drei Jahre lang hatten die Bundeswehr-Soldaten mit ihren Luftabwehrraketen die Türkei vor Angriffen aus Syrien geschützt. Nun will die Bundesregierung deutsche Soldaten mit „Awacs“-Aufklärungsflugzeugen der Nato dorthin schicken.

Der letzte der einst rund 300 Soldaten aus dem „Patriot“-Einsatz der Bundeswehr war Ende Dezember zurück nach Deutschland geflogen. Sie waren bis Ende November in der Gegend um das südanatolische Kahramanmaras stationiert.

Mit dem Einsatz AFTUR (Active Fence Turkey) sollte die Türkei vor Luftangriffen aus Syrien geschützt werden. Die Bundesregierung hatte den Abzug im August beschlossen und als Grund eine abnehmende Bedrohung genannt. Nun plant die Nato auch mit deutscher Beteiligung den Einsatz von „Awacs“-Aufklärungsflugzeugen in der Region. So bleibt die Bundeswehr auch nach dem Abzug der „Patriot“-Soldaten am Schutz des Bündnispartners beteiligt.

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