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Polizei ist überlastet - Einige Aufgaben ruhen

Flüchtlingsbetreuung Polizei ist überlastet - Einige Aufgaben ruhen

Wegen der Flüchtlingsbetreuung muss die Polizei in Schleswig-Holstein einige andere Aufgaben zurzeit ruhen lassen. Dazu zählten die Prävention und die spezialisierte Verkehrsüberwachung, sagte Landespolizeidirektor Ralf Höhs am Mittwoch in Kiel. Außerdem werde die Polizei weniger Schwertransporte begleiten als bisher.

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Für die Flüchtlingsbetreuung sind 470 Polizisten im Einsatz.

Quelle: dpa

Kiel.  „Im Bereich operative Ermittlungen werden aber alle Aufgaben erfüllt.“ Durch die verschiedenen Aufgaben bei der Flüchtlingsbetreuung sind nach Angaben von Höhs rund 470 Polizisten im Norden gebunden und die Flüchtlingszahlen nähmen weiter zu.

Die bei der Landespolizei geschaffene „Besondere Aufbauorganisation“ (BAO) soll im Auftrag des Innenministeriums Kasernen oder andere Objekte als neue Erstaufnahmeunterkünfte für Flüchtlinge ausfindig machen. Der Auftrag laute, möglichst schnell von vor kurzem noch 7500 Plätzen auf 15000 Plätze zu verdoppeln. Gefunden werden müssten etwa acht bis neun Objekte oder Flächen für Containerdörfer jeweils für bis zu 1000 Menschen. Unterkünfte mit über 500 Flüchtlingen erhalten jeweils eine Polizeistation mit fünf Beamten. Bei noch größeren Erstaufnahmen ist die Polizei sogar rund um die Uhr präsent.

Um die Personalbelastung für die Polizei etwas zu mildern, sollen etwa 50 bis 60 Beamte erst später in Pension zu gehen. Außerdem sollen Personalüberhänge in der Polizeiausbildung 2015/2016 verwendet werden. Dabei handle es sich um weniger als 50 junge Leute, sagte Höhs.

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