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Polizeieinsatz am linken Kulturzentrum "KoZe": Festnahmen

Wohnungspolitik Polizeieinsatz am linken Kulturzentrum "KoZe": Festnahmen

Mit zwei Hundertschaften, Wasserwerfern und Räumfahrzeugen hat die Hamburger Polizei am Montagmorgen Bauarbeiten an dem von linken Gruppen genutzten Gebäudekomplex im Münzviertel geschützt.

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Der Eingangsbereich des besetzten «Kollektiven Zentrums» (koZe).

Quelle: Bodo Marks/Archiv

Hamburg. Der Einsatz habe gegen 5.45 Uhr begonnen, bestätigte ein Polizeisprecher. "Einige Personen haben Widerstand geleistet, zum Beispiel durch eine Sitzblockade." Vier Menschen wurden festgenommen, bei zwei weiteren die Personalien aufgenommen. Es handle sich um die Vorbereitung von Bauarbeiten, aber nicht auf dem besetzten Teil, hieß es.

Die Stadt Hamburg hat linken Gruppen einen Teil der Räume am Hauptbahnhof mietfrei zur Zwischennutzung überlassen. Der Verein darf auch eine Außenfläche von 50 Quadratmetern nutzen. Das "Kollektive Zentrum" veranstaltet dort Kurse, hat eine Fahrradwerkstatt und eine Schneiderei eingerichtet.

Das Gelände der ehemaligen Gehörlosenschule ist bereits verkauft. Der Investor HBK will den Komplex bis auf ein unter Denkmalschutz stehendes älteres Gebäude abreißen und 400 neue Wohnungen bauen. Die Abrissgenehmigung wurde bereits erteilt. Die CDU befürchtet, es könne auf dem Gelände eine zweite "Rote Flora" entstehen.

dpa

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