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Prien will mehr Transparenz

Konsulatsunterricht Prien will mehr Transparenz

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) hat mehr Transparenz beim türkischen Konsulatsunterricht eingefordert.

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Die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Karin Prien (CDU) bei einer Pressekonferenz.

Quelle: Carsten Rehder

Kiel. Für die Akzeptanz dieses außerschulischen Angebots seien Transparenz durch offene Lehrpläne, eine Unterrichtung über die eingesetzten Lehrer und Unterrichts-Hospitationen durch Ministeriumsmitarbeiter erforderlich, sagte Prien am Montag nach einem Treffen mit dem türkischen Generalkonsul für Hamburg und Schleswig-Holstein Mehmet Fatih Ak. Beide Seiten wollen dafür Richtlinien erarbeiten.

Das angespannte Verhältnis zwischen der Türkei und Deutschland dürfe sich nicht auf die Schüler und deren Sprachunterricht auswirken, sagte Prien. Sie will zudem den Bedarf für türkischen Sprachunterricht als zweite oder dritte Fremdsprache an einzelnen Schulen in Schleswig-Holstein ausloten lassen.

Beim Konsulatsunterricht schicken die Herkunftsländer Lehrer nach Deutschland, um Kinder mit Wurzeln aus ihrem Kulturkreis in der Muttersprache zu unterrichten. Er findet meist an staatlichen Schulen statt, wird aber nicht von der Schulaufsicht kontrolliert. Im Norden wird Unterricht in den Sprachen Kroatisch, Türkisch, Tunesisch, Portugiesisch und Spanisch angeboten. 31 Lehrkräfte unterrichten 1160 Schüler, darunter allein 25 Lehrkräfte vom türkischen Konsulat.

Von dpa

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