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Private Pflegedienste wollen Flüchtlinge beschäftigen

Gesundheit Private Pflegedienste wollen Flüchtlinge beschäftigen

Private Pflegedienste wollen auch mit Flüchtlingen und Zuwanderern dem Personalmangel begegnen. Dies könne helfen, einen drohenden Pflegenotstand abzuwehren, sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), Rainer Brüderle, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Kiel.

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Ein Pfleger und eine Frau mit Rollator.

Quelle: Angelika Warmuth/Archiv

Kiel. Aus Personalmangel hätten bereits Einrichtungen schließen oder Kunden abgewiesen werden müssen. So schlossen in Schleswig-Holstein nach Angaben des Landesvorsitzenden Mathias Steinburg im Kreis Stormarn zwei stationäre Einrichtungen mit 19 und 27 Plätzen, weil Personal fehlte.

Nach bpa-Einschätzung ist das Problem ohne Zuwanderung nicht lösbar, zumal die Zahl der zu Pflegenden in Deutschland bis 2030 beträchtlich steigen werde. In Schleswig-Holstein will der Arbeitgeberverband, der im Land rund 500 und im Bund etwa 9000 Unternehmen vertritt, Flüchtlingen zunächst zu Hospitationen und Praktika verhelfen. Angestrebt wird eine enge Zusammenarbeit mit Land, Arbeitsagentur und Gewerkschaften. Nach bpa-Angaben herrscht in der Pflege in allen Bundesländern Personalmangel. Auf jede offene Stelle kämen nur 0,2 Bewerber.

dpa

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