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Proteste für Flüchtlinge: Bürgerschaftssitzung unterbrochen

Bürgerschaft Proteste für Flüchtlinge: Bürgerschaftssitzung unterbrochen

Nach lautstarken Protesten gegen die Hamburger Flüchtlingspolitik ist die Bürgerschaftssitzung am Mittwoch für eine Viertelstunde unterbrochen worden. "Kein Mensch ist illegal, Bleiberecht überall", riefen Unterstützer der "Lampedusa"-Gruppe auf den Rängen und entrollten ein Banner mit der Aufschrift "Flüchtlinge willkommen".

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Lampedusa-Unterstützer demonstrierten bereits mehrfach.

Quelle: C. Charisius/Archiv

Hamburg. Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit (SPD) rief Polizisten herbei, die Protestierenden mussten das Rathaus verlassen. Die Sprechchöre kamen mitten in der Aktuellen Stunde zum Fernwärme-Rückkauf, die Debatte über die "Lampedusa"-Flüchtlinge war erst zu einem späteren Zeitpunkt geplant.

Die Debatte über die Afrikaner, die von der italienischen Insel Lampedusa nach Hamburg gekommen waren, bewegt die Stadt seit Monaten. Die Männer wollten eine Gruppenanerkennung, was der SPD-Senat strikt ablehnte und eine Einzelfallprüfung verlangte.

dpa

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